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Dem Netzwerk pro Vaterschaftstests


Gegen ein Verbot selbstbestimmter Vaterschaftstests

Diese Seite ist ein Portal zu Petitionen und sonstigen Protestaktionen gegen ein Verbot privater Vaterschaftstests.

Wer seine Protestaktion hier eintragen lassen will, schicke mir bitte eine Mail.

Ausserdem können hier Flyer oder Broschüren zu diesen Aktionen verlinkt werden. Jede Einzelperson kann seine Aktion hier verlinken: Von einem Gedichtchen, bis zu einem Flugblatt, eine Grafik oder ein Protestschreiben - alles ist erlaubt, je nach Talent.

Auf dieser Seite finden Sie auch genügend "Handwerkszeug", um selbst Aktionen durchzuführen, z.B. Musterbriefe für ein Schreiben an Ihren Abgeordneten. Wenn Sie Antwort erhalten, wird diese gerne hier veröffentlicht.

Ein wichtiges Ziel ist es auch, mit anderen Organisationen, Vereinen, Firmen, Väter-/Männerbüros und Medien eine gemeinsame Form des pro-Tests zu finden, welches die einzelnen Aktionen ergänzt und abrundet. Organisationen, die an einer Teilnahme interessiert sind, melden sich bitte per Email bei webmaster/at/pro-test.net



Interessiert sind wir natürlich auch an "Fallberichten" zum Thema Vaterschaftstests. Wenn Sie also eine eigene Geschichte haben, können wir sie gerne - natürlich anonymisiert - hier posten.
Wir suchen nicht nur Väter/Nichtväter mit einer Geschichte, sondern auch Kinder, Großeltern, Mütter!

Über meine Männer- und Jungenzentrale in Rosenheim biete ich auch Beratung für Väter/Nichtväter, Frauen und Kinder zum Thema "Vaterschaftstests" an. Da eine persönliche Beratung oft nicht möglich ist (räumliche Entfernung) biete ich auch eine eingeschränkte Beratung telefonisch oder per Email. Bitte aber bei etwaigen Mail und Anrufen deutlich machen, dass Sie Beratung wünschen und keine Vermittlung an Presse oder Fernsehen.

Zur Erklärung:
Bundesjustizministerin Frau Zypries plant bis zum Jahr 2006 ein Gesetz, welches selbstbestimmte Vaterschaftstests verbieten soll und nachfolgend auch eine Initiative die erreichen will, dass dieses Gesetz in der ganzen europäischen Gemeinschaft übernommen wird. Väter, die sich ihrer Vaterschaft unsicher sind, müssten dann um die Erlaubnis der betreffenden Mutter zum Vaterschaftstest ersuchen. Das heißt, die Person, der eine Falschaussage zur Vaterschaft (und „fremdgehen“) unterstellt wird, müsste die Erlaubnis zu einem Test geben, der ihre Falschaussage aufdeckt.


Der Evangelische Theologe Prof. Dr. Walter Dietz, Oppenheim kommt in seiner
Ablehnung dieses Plans von Bundesjustizministerin Zypriss zu dem Ergebnis,
„dass unter den gegebenen Umständen Maennern von einer standesamtlichen Ehe
dringend abzuraten sei.“

Pressesprecherin des OLG Naumburg in einem Interview: „... wenn überhaupt, dann
spielen die Rechte der Väter im Familienrecht nur eine untergeordnete Rolle...“

"(...) Die Feststellung der Mutterschaft ist trotz der Fortschritte der Reproduktionsmedizin unproblematisch, da die Rechtsprechung sich darauf festgelegt hat, daß juristisch gesehen diejenige Frau, die das Kind geboren hat, die Mutter ist. Läßt sich dies infolge einer nachfolgenden Adoption nicht mehr problemlos feststellen, hat das adoptierte Kind das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung; dieses Recht überwiegt die Rechtsposition der Mutter auf Wahrung der Intimsphäre (LG Bremen FamRZ 1998, 1039)

Aus einem Diskussionforum:
Nicht bei jedem Mist „Jawohl“ brüllen und die Hacken zusammenschlagen. Wie sieht das den aus? Vier Knackis unterhalten sich im Knast: Weshalb seid ihr den hier? Ich hab ne Bank überfallen 6 Monate. Ich hab ne Oma überfallen 3 Monate. Ähhh, und ich hab einen Vaterschaftstest gemacht 1 Jahr.
Hiiiiiilfeeeee.


Das ist ein weiser Vater, der sein eigenes Kind kennt.
William Shakespeare

Mütter lieben ihre Kinder mehr, als Väter es tun, weil sie sicher sein können, dass es ihre sind
Aristoteles

Demokratie darf nicht so weit gehen, dass in der Familie darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist.
(Willy Brandt)


FAQ

Fragen der Presse, die an uns gestellt wurden


Achten Sie auf das Zeichen für "besonders" wichtige Texte

Untenstehende Aktion ist abgesagt

Begründung:

Nachdem es im letzten Jahr zur Gesetzesänderung und zur Erleichterung von Vaterschaftstests kam, haben wir die Aktion noch einmal hinterfragt. ALLE Väter, die sich mit ihrem Fall bei mir gemeldet haben, hätten von der jetzigen Änderung in ihrer damaligen Situation profitiert und wären niemals in ihre jetzige Zwangslage gekommen.

Der größte Teil der Männer, die zu einer Selbstanzeige bereit waren, sah daher die Angelegenheit zufriedenstellend erledigt. Mit einigen vom verbleibenden Rest habe ich dahingehend diskutiert, dass nunmehr von einem Verbot der heimlichen Vaterschaftstests wohl in der Hauptsache eher die Mütter betroffen sind. Daher wäre eine freiwillige Selbstanzeige eher deren Angelegenheit und nicht eine Angelegenheit der Väter.

Die untenstehende Anzeige lasse ich trotzdem noch zur Erinnerung stehen.

Achtung:

Das „Netzwerk pro Vaterschaftstests“ sucht Freiwillige für Selbstanzeige

Pressemitteilung

Das „Netzwerk pro Vaterschaftstests“ sucht Freiwillige für Selbstanzeige

Baiern, den 15.01.07

Als Protest gegen die noch immer bestehenden Pläne von Bundesjustizministerin Zypries, heimliche Vaterschaftstests unter Strafe stellen zu lassen, sucht das „Netzwerk pro Vaterschaftstests“ (www.pro-Test.net) zwanzig Freiwillige, die zu einem Vaterschaftstest bereit sind. Die Tests sollen durchgeführt werden, sobald das Verbot beschlossen ist. Nach diesen Tests zeigen sich die Beteiligten selber an. Dabei ist es unerheblich, ob die Männer wirklich in Zweifel sind, ob „ihr“ Kind von ihnen abstammt. Es geht um das Recht von Vätern, sich ihrer Vaterschaft sicher sein zu dürfen.

„Mit dem Plan, gerichtliche Tests zu erleichtern, kommt uns die Ministerin einen großen Schritt entgegen“, so Wolfgang Wenger als Sprecher des Netzwerks. „Trotzdem gibt es eine grosse Anzahl von Vätern, die gar nicht vor Gericht gehen wollen. Die auch die Beziehung zur Mutter nicht gefährden, aber dennoch nicht in Unsicherheit leben wollen. Diese Männer verdienen Unterstützung.“

Das „Netzwerk pro Vaterschaftstests“ protestiert damit gegen Pläne, ein so wichtiges Thema wie die Vaterschaft und die Beziehung zum Kind zum Gegenstand von politischer Willkür zu machen.

Das „Netzwerk pro Vaterschaftstests“ ist eine Gruppe verschiedener Einzelpersonen und Vereine, die gemeinsam das Ziel verfolgen, für Männer selbstbestimmte Vaterschaftstests zu ermöglichen.

Sprecher:

Wolfgang Wenger
Schwaigerweg 1
85625 Baiern

www.pro-Test.net - Das Netzwerk pro Vaterschaftstests

 


Männer- und Jungenzentrale in Rosenheim:
http://www.majuze.de


Väteraufbruch für Kinder e.V.
http://www.vafk.de


MANNdat e.V. - geschlechterpolitische Initiative
http://www.manndat.de


Einzelpersonen mit eigenen Aktionen:


Sonstiges:


 


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Entwurf bereits erstellt:
1000xNEIN- Gründe gegen eine gewollte Vaterschaft