Fallbeispiele zum Thema Vaterschaftstests

Wer seine eigene Geschichte - möglichst kurz und auf Wunsch auch anonym - hier darstellen will, sende sie mir bitte per Mail zu.

 


Die Geschichte und Albtraum einer Vaterschaft

Meine Partnerin (Anne, Name geändert) und ich (Tim) wollten ein Kind und nach einem Abgang hat es dann das zweite Mal auch endlich geklappt. Wir entscheiden uns für eine Hausgeburt, da wir die Geburt gemeinsam mit einer befreundeten Hebamme machen wollten. Es war ein eine tolle Schwangerschaft, die Hausgeburt ein unglaubliches Erlebnis. Ich trennte die Nabelschnur durch, halte den Kleinen fest. Ein Mai Kind, wie ich, der Papa. Es folgt die Vaterschaftsanerkennung, meine Eltern jetzt stolze Großeltern. Gemeinsame Spaziergänge, ich sang dem Kleinen alle Songs vor, die ich so kannte. Imagine all the people, living life in peace... uh uh... Tja kitschig zwar, aber so war das. Stolz war ich auf mein aufgwecktes, hübsches Baby. Urlaub am atlantik, Das Meer, ich und meine zwei Liebsten. Immer im Tragetuch dabei, der erste Sommer mit meiner kleinen Famile... und der Letzte!

Es war Oktober, ein verregneter Abend. Meine Partnerin war im Kino.

Die Patentante Julia, beste Freundin meiner Partnerin ruft bei uns an. Wir reden, ich erzähle ihr wie der kleine auf meinem Bauch schläft. Plötzlich bekommt sie eine brüchige Stimme, sie schluchzt, weint! Was ist los, frage ich sie! Sie antwortet nichts, nichts! Am nächsten Tag ruft sie an und bittet mich einen Brief zu lesen, den sie vorige Woche an meine Partnerin geschrieben hat. Ich sage ihr, nein das mache ich nicht, um was es denn geht? Sie kann es mir nicht sagen, es ist was schlimmes! Abends gebe ich vor einen Freund zu treffen, gehe um die Ecke ins Cafe. Ich lese den Brief, ein Brief voller Zorn, voller Haß auf meine Partnerin. Dann ein Satz, der mich für lange Zeit aus der Bahn werfen sollte: "Wie kannst denn an Tims Seite leben mit dem Kind?"

Ich sitze da wie versteinert! Wieso nicht? Ich und Anne und der Kleine?! Soll das etwa eine Lüge sein?
Zitternd stehe ich auf, bezahle. Tränen laufen unaufhaltsam, keine Chance den harten Kerl durchzuziehen. Draußen atme ich tief die kalte Herbstluft ein, Herzstiche! Ich rufe Julia an, sie geht nicht ran, ich warte 1, 2, 3 stunden. Laufe durch die Stadt. Herzschmerzen, alles tut weh. Alle 15 Minuten rufe ich an. endlich nachts um 2 geht sie ran. was ist los, ich heule, sie redet.
Der Abgang war schmerzhaft für Anne gewesen, für uns. Sie suchte heimliche Bestätigung und fand schnell Trost und Verständnis beim openminded Nachbarn, einem arbeitslosen Künstler um die Ecke!
Dann kam die Schwangerschaft, sie beendete die Liaison und war davon überzeugt, dass nur ich der Vater sein kann.

Ich gehe nach Hause, lege mich neben den kleinen und sie. Sie wacht auf und schaut mich mit ihren großen Augen an. Was ist? Was soll sein, frage ich zurück, du weißt es doch am besten!
Wie liegen da, voller Trauer, voller Haß.
wir machen den Test, ich bete 2 wochen auf einen postivien Bescheid. Der Brief kommt, ich mache ihn auf. Ich bin es NICHT!!! Der erste und (hoffentlich) letzte Schreikrampf meines Lebens. Mein Kind ist nicht mein Kind!

Abschließend: ich habe heute noch Kontakt zu meinem "Patenkind". Meine jetzige Freundin unterstützt mich darin nach anfänglichen Problemen auch. Die Patentante hat den Kontakt zu Anne abgebrochen. Rückblickend kann man sagen, war es die größte Lüge meines Lebens, auch wenn mich mit dem Kind heute etwas schönes verbindet.

Nach solch einer erfahrung lasse ich mir zukünftig von niemand, weder von meiner Lebensgefährtin (erst Recht nicht, wenn sie einen Test ablehnen würde!!!!) noch von einem männlichen oder weiblichen Bundesjustizminister irgendetwas verbieten, was Unklarheiten zwischen mir und MEINEM Kind bergen könnte.
Zum Thema anerkennung möchte ich Frau Zypries folgendes zu bedenken geben. In meinem Fall mußte ich die Aberkennungskosten selbst tragen, da das Amtsgericht mir entgegenhielt, ich hätte ja auch die Anerkennung geleistet. Was soll das? Darf man in unserem Land also nur konsequenterweise anerkennen, wenn man vorher den Test gemacht hat. Können sie mir das bitte noch abschließend erklären? Der Rest ihrer haarsträubenden Gen-familien-juristerei interessiert mich - mit Verlaub - nicht die Bohne!

Wenn sie mich für "HINTERRÜCKS gemachter Vaterschaftstests" zukünftig in den Knast stecken wollen, viel Spaß dabei. Dann laufen draußen eben die Leute rum, denen es scheinbar egal ist, HINTERRÜCKS die Gattin von "vermeintlichen" Vätern zu vögeln. stärken sie den Männern mitsamt den Frauen, die auf diese Typen reinfallen den rücken. Das ist mit Sicherheit nicht der weg in eine demographisch bessere Welt.

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Mein Mann und ich haben das selbe Problem seine Ex fordert ein haufen Unterhalt und alles spricht dafür das sein Bruder der Vater ist mit dem war sie vorher verheiratet ich weiß klingt absurd die Ex vom Bruder zu heiraten aber mein mann dachte an das gute in ihr obwohl in alle warnten doch heute ist er froh diesen fehler begangen zu haben so weiß er wie es ist ehrlich und aufrichtig geliebt zu werden den wir sind seit 4 Jahren glücklich und nun seit 8 monaten verheiratet aber ein Verbot würde es uns sehr schwer machen die nicht Vaterschaft zu beweisen da seine Ex mit Sicherheit nicht zustimmt da sie genau weiß wer der Vater ist

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hallo,
mein name ist ........... und ich wurde mit gerade 18 vater habe die vaterschaft anerkannt weil meine damalige freundin mir glaubhaft gemacht hat das es keinen anderen mann gab.
nun ja ich habe jedenfalls erst die vaterschaft unterschrieben nachdem ich wir das gemeinsame sorgerecht unterschieben hatte.
dann folgten die härtesten 3 jahre in meinem leben hab sogar meine ausbildung geschmissen weil ich komplett überfordert wurde.
plötzlich hatte ich mit gericht, sozialamt, jugendamt polizei usw zu tun, ohne meine eltern hätte ich dieses alles nicht durchgestanden.
nun gut meine mutter überzeugte mich denn nach 3 jahren doch diesen vaterschaftstest durchführen zu lassen und mir wurde der boden unter den füssen weg gezogen als da zu lesen war........vaterschaft ausgeschlossen.
nun ja und dann unsere super tolle gerechtigkeit sorgte dann obendrein noch dazu das ich und meine familie ab sofort keinen umgang mehr zu dem kind hatten.
kann das nur sagren "mein armer sohn".
aber das interessiert offensichtlich ohnehin keinen. zahlst du nicht pfeifft man auch auf soziale kontakte und bindungen.
das ist ein auszug meiner geschichte habe natürlich alle unterlegen und das sind nicht wenig hier und bin sogar beim standesamt noch als vater eingetragen obwohl ich es schon 2 jahre nicht mehr bin.
aber das kind habe ich sowie meine familie geliebt und wir tuen es noch heute.

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Mein Man hat es nach Jahren (ca.10)geschafft die Vaterschaft anzufwechten.2001 wurde dann festgestellt das Er von beiden Kindern nicht der Vater ist. Bis heute versuchen wir an den zuviel gezahlten Unterhalt zu kommen.Hier fördert der Staat den Betrug ,den bis heuite nennt die Ex Frau nicht die Väter.Das bedeutet: Wenn die Kinder 18 Jahre ,alt sind muß man sich an diese halten.Hier kann nicht vom Kindeswohl gesprochen werden.Als Frau kann ich nicht verstehen, das andere Frauen so handeln und hier muß unbedingt was passieren.

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Ich als Mutter zweier Kinder finde, daß die Kinder ein Recht darauf haben, ihren wirklichen! Vater zu kennen. Ich selbst habe ein Kind aus einer ehelichen Beziehung und 1 Kind bei dem ein Vaterschaftsanerkennungsverfahren lief. Damals hätte ein Vaterschaftstest, falls vom Gericht veranlaßt, sehr viel Geld gekostet und das obwohl alle Beteiligten klar erklärt haben, wer der Vater des Kindes ist. Wir hatten zum Glück einen Richter mit Einsicht, der uns dieses damals noch viel kompliziertere Verfahren erspart hat. Somit ein Beispiel, wo der Staat einen Vaterschaftstest völlig unnötiger Weise angeordnet hätte, aber andere die sinnvoll sind jetzt verbieten will.

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Hallo erstmal,
ich weiß garnicht ob Sie's schon wussten... (R.Hofmann)

Meine Geschichte kurz umrissen:
Meine Exfrau hatte ein Verhältnis, wie ich per Internet bzw. herumschnüffeln am Computer herausfinden konnte. Sie hatte nächtelange Chat-Orgien hinter sich gebracht und endlos viele E-Mails verschickt, war öfters mal "alleine" unterwegs und sogar "alleine" für eine Woche im Urlaub.

Als ich sie dann zur Rede stellte, gab es nur Ausflüchte und alles wurde heruntergespielt. "Da ist eigentlich garnichts..." etc.

Es kam, daß sie kurz nach ihrem Urlaub mit einer Schwangerschaft aufwartete. Ich dachte mit toll und habe mich noch gefreut, weil ich ja noch nix von dem Vertrauens- bzw. Ehebruch wußte.

Als ich dann ca. 3 Monate später die endgültige Klarheit hatte, wollte ich wissen, von wem denn nun eigentlich das Kind sei.
Sie hat immerzu behauptet, daß nur ein bestimmter Tag für die Empfängnis in Frage kommen würde und hielt mir quasi als Beweis und nach der Aussage ihrer Frauenärztin über den Entbindungstag die Rechenscheibe unter die Nase.

Ich dacht, naja, ok. kann sein, hört sich gut an - aber...
alle Zweifel konnte ich nicht beseitigen.

Irgendwann, während ihrer Schwangerschaft wurde es unerträglich. Ich drohte innerlich zu zerplatzen. Ich wollte endlich genau wissen, was passiert war.
Nebenbei bemerkt: Ich hatte mit der Frau des Mannes telefoniert, mit dem mich meine Frau hintergangen hat. Dabei konnte ich heraushören, daß sie ihn mit ziemlich viel Lügen vollgepumpt hat. Wahrscheinlich hat sie ihm die gleiche Geschichte mit Empfängnis, Rechenscheibe usw. erzählt. Er sollte ja glauben, das Kind sei von ihm damit er nicht "abhaut". Das weiß ich heute.

Zum Gück mußte ich damals den Vaterschaftstest nicht heimlich machen, sondern ich war zusammen mit meiner damaligen Frau bei einem Arzt in ...., der eindeutig (99.9%) meine Vaterschaft festgestellt hat.

Wäre ich bereits getrennt von meiner Frau gewesen, und hätte diesen Test nicht machen können, dann hätte ich nun mein ganzes Leben und des "meines" Sohnes darüber nachdenken müssen, ob ich wirklich der Vater bin. Ich denke das hätte ich nicht ertragen können.

Ich bin heute froh, daß ich es weiß.
Ich zahle brav meinen Unterhalt und darf meinen Sohn alle 14 Tage sehen.

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Ich bin Mitglied im Väteraufbruch ... und habe vor Jahren - damals auch schon seit Jahren - von der Mutter in Umgangsverfahren hören müssen nicht der Vater meiner Kinder zu sein. Während meines letzten Umgangsverfahrens wollte ich es dann wissen und habe die Untersuchung der mütterlichen Behauptung gefordert.

Die Forderung dieser mütterlichen Behauptung war ergebislos ... der Richter sah keinen Anlass. Ich sollte beantragen.
Also habe ich beantragt und eine andere Richterin in einem neuen Verfahren sollte dieses bearbeiten.
Daraufhin schrieb das Jugendamt: Die Untersuchung meiner Vaterschaft sei unnötig, weil die Mutter deren Behauptung "nur sozial meine".
Die Richterin wollte tatsächlich das Verfahren stoppen bzw. hat gedroht meinen Antrag anzulehnen, weil die mütterliche Behauptung meiner Nichtvaterschaft nur sozial gemeint gewesen sein soll.
Eine nur soziale Nichtvaterschaft und ein damals bereits 10-jähriger Umgangsboykott galten der Richterin nicht als Anfangsverdacht.

Daraufhin habe ich wenige Tage später - noch vor Verkündung - einen Briefan das Gericht geschrieben, die Mutter hätte mich wie üblich
beim Umgangsversuch geprügelt und mir hasserfüllt ins Gesicht geschrien tatsächlich auch biologisch nicht der Vater zu sein.
Natürlich hat die Mutter dies geleugnet ... aber da stand es einfach Aussage gegen Aussage und das tatsächlich hasserfüllte
Verhalten der Mutter half die Richterin zu überzeugen. Dann kamen die Aufforderungen sich beim Gesundheitsamt zu melden ... ca.
7mal ging die Mutter nicht hin. Dann kam wohl eine Blutprobe von einem niedergelassenen Arzt. Erstes Ergebnis: Die Mutter war
nicht die Mutter. Offenbar war eine falsche Person bei der Blutabnahme. Zweites Ergebnis nach amtliche Hilfe (Reisegeld, Aufwandsgeld,
usw. für die Mutter) : Ich war der Vater.

Eigentlich hatte nun ja die Mutter im Umgangsverfahren seit Jahren die Unwahrheit gesagt ... aber ich wurde eben zum Antrag
nach Aufforderung durch den Umgangsrichter genötigt und musste dann auch ca. 10000,- DM bezahlen.

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Ich habe zwar keinen heimlichen Vaterschaftstest machen lassen, aber einen juristisch Anerkannten. Zu dem damaligen Zeitpunkt hatte ich großes Glück, daß meine ehemalige Frau diesem zugestimmt hat (wenn auch widerwillig). Die heutigen Nachrichten melden, daß der "heimliche Vaterschaftstest" nicht anerkannt wird. Das Recht des Kindes auf die Geheimhaltung des genetischen Codes wird vorgeschoben, um dem Vater das Recht auf die Wahrheit vorzuenthalten. Deshalb halte ich es für unbedingt notwendig, daß der juristisch anerkannte Vaterschaftstest gegenüber der Mutter besser durchsetzbar gemacht wird.
Männer sind durch das Scheidungs- und Familienrecht eh schon benachteiligt genug.

In meinem Falle war es wichtig für mich zu wissen, ob ich der Vater bin. Nicht aus finanziellen, sondern aus emotionalen Gründen. Ich kann heute sagen, daß ich stolz auf meine 3jährige Tochter bin. Dies hat mir letzte Zweifel genommen, und trotz großer Schwierigkeiten im Umgang — kein Sorgerecht, 450 km Anfahrt zum Umgangsort und nebenbei existenzielle Probleme. Ich sehe meine Tochter sehr gerne, trotz großer finanzieller und zeitlicher Entbehrungen.
Auf Grund dieses Erfahrungshorizontes, halte ich es von den Gerichten Schlichtweg grenzenlos arrogant, eine eventuelle seelische Krise von Vätern so zu missachten. Auf der anderen Saite, maßt sich das Gericht an, über die Bekanntgabe des genetischen Codes des Kindes zu entscheiden. Mit welcher Rechtfertigung?
Wie soll ein Mann eine Familie gründen können vor solch einem Hintergrund. Die Spitze des Eisberges wird noch durch unsere Familienministerin aufgesetzt. Sie will Männer kriminalisieren, die einen heimlichen Vaterschaftstest machen.

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es ist schon wirklich paradox - und Väter stecken wieder einmal im Dilemma. Nach 5 Jahren Trennung erfahre ich von frühen Beiwohnschaften und will mich natürlich jetzt vergewissern. Vor zwei Monaten habe ich wegen dieser Zweifeln einen Vaterschaftstest erwirkt. Die Mutter ist mit diesem Test einverstanden, das liegt schriftlich vor, geht aber nicht zum Test. Das Jugendamt ist ratlos, sagt ich solle mich gedulden- das ist jetzt 8 Wochen her. Mittlerweile höre ich von überall, dass es unverantwortlich sei, das Kind in diesen Prozess hineinzuziehen, von den Großeltern der Mutter und aus meinem weiten Bekanntenkreis. Ich bin der Buhmann. Ich habe das nicht gewollt und auch nicht so gehandelt. Die Mutter hat dem Kind leider von dem Vaterschaftstest erzählt; aber infolgender Art: dass ich es nicht mehr lieb haben würde und mich aus meiner Verantwortung drücken will. Der Kontakt zum Kind wird seitdem von der Mutter verweigert. Hätte ich den Test nur heimlich gemacht, dann hätte ich Sicherheit und keiner würde einen Aufstand machen. Ich liebe mein Kind und wollte nur Gewissheit.....

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ich bin Vater (35) von 2 Kindern, Carl und Marlene, 3 1/2 Jahre alt heute.

Meine ehemalige Partnerin ging kurz nach der mutmaßlichen Zeugung unserer wundervollen Zwillinge damals fremd, so dass durch die ganze Schwangerschftnicht klar war, ob ich wirklich der Vater war.

Diese Zeit war die unbefriedigendste Zeit meines ganzen Lebens, die komplette Zeit war emotionsgeladen in der Beziehung, mich verfolgten Herzneurosen und Depressionen, während meine die Mutter unserer gemeinsamen Kinder extremste Schwangerschaftsübelkeit und andere Symptome zeigte. Diese Ungewißheit hing wie ein Damoklesschwert 9 Monate über unserer Beziehung, mit den wenigsten Menschen konnte man auch wirklich darüber sprechen.
Welche unglaubliche Belastung das auch für die heranwachsenden Seelen gewesen sein muss, mag ich mit bis heute nicht gerne ausmalen. Das einzig Positive an der Situation war, dass mein Vertrauen in die Welt dadurch gewachsen ist, das kann aber eine solche Ungewißheit zum Nachteil der Kindernicht aufwiegen.

Die entlastende Klarheit landete dann etwa eine Woche nach der Geburt der Beiden in meinem Briefkasten, die für eine gar unglaubliche Entspannung auf allen Ebenen sorgte. Es wäre nicht auszumalen, wenn damals keine Klärung erfolgt wäre, vielleicht würde ich mich heute aufgrund dieser zehrenden und quälenden Ungewißheit mich selbst aus dem Leben der Kinder zurückgezogen haben.

Gut, 1 1/2 Jahre nach der Geburt haben wir uns als Partner getrennt, weil ein Zusammenleben aus anderen Gründen nicht mehr möglich war. Meine ehemalige Partnerin legte es in dieser Zeit auch darauf an, mir die Kinder aus meinem Leben zu entziehen. Beim Forderung nach Unterhalt (und das nicht zu knapp)war meine ehemalige Partnerin mit drohender gerichtlicher Untermauerung schnell bei der Sache, dass sich eine Beziehung der Kinder zum Vater aufbauen kann und soll, daran hatte sie erst wenig Interesse.

Die Gewißheit, dass es meine Kinder sind, hat mir sicherlich auch viel Kraft gegeben, mich dagegen zu stemmen, um über all die Frustrationen des drohenden Kinderentzuges hinwegzukommen. In diesem Sinne spielt auch der VafK eine sehr große Rolle und ich bin ihm sehr dankbar.

Heute sind meine Kinder alle 2 Wochen drei Tage bei mir, ergänzt durch Telefonate und Kindergartenfeiern. Ich freue mich jedesmal riesig auf die Kinder. Ich liebe sie heiß und innig und genieße die wenigen Tage mit ihnen aus voller Inbrunst. Jedesmal, wenn ich sie am Sonntag abend wieder wegbringen muss, überkommt mich tiefe Traurigkeit. Aber sie wissen, sie haben einen Vater, der sie liebt und der - auch wenn es physisch nur relativ wenig Zeit ist - voll für sie da ist. Mein Engagement haben sie sicherlich nicht zuletzt dem Vaterschatstest zu verdanken.

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Trennung nach 1 1/2 Jahren Ehe, als unser Kind 1 1/4 war.
Ich war der einzige, der nichts von der heimlichen Verbindung meiner Exe zu derem Arbeitskollegen wußte...
Meine Exe war seinerzeit beim positiven Schwangerschaftstestergebnis bestürzt, hatte 3 Stunden geheult und war anschließend 2 Wochen depressiv. Ich dachte damals: die Hormone! Wie hatten uns doch beide sehr ein Kind gewünscht (dachte ich)
Als ich dann 6 Wochen nach der Trennung von den heimlichen Treffen der Beiden erfuhr, wurde ich unsicher, ob der Junge von mir ist (meine Gefühl sagte mir: es ist mein Kind; es gab in den ersten Wochen nach der Geburt auch starke Ähnlichkeiten mit mir und meinem Vater, die sich dann aber verloren). Und ihr damaliges Verhalten (sie ist vorher/nachher nie wieder depressiv/melancholisch gewesen) nach dem Schwangerschaftstest interpretierte ich nun so: sie wußte nicht, von wem das Kind ist!!
Zumal mich der Kleine auch nicht mehr "Papa" nennen durfte und ihr neuer Lebenspartner (= besagter Arbeitskollege) mußte vom Kleinen mit Papa angeredet werden, was dieser auch - von mir zur Rede gestellt - in Ordnung fand/findet....
Um wieder ruhiger schlafen zu können habe ich dann "heimlich" den Vaterschaftstest machen lassen. Und: ich bin der stolze Vater, Freude!!! Und Sicherheit! Und ich überweise den Kindesunterhalt mit weniger Bauchgrimmen an die Exe, denn er soll ja "auch" für mein Kind sein ...
Ich hätte bei einem negativen Ergebnis den Kontakt zu dem Kind abgebrochen (trotz innigem Verhältnis), weil damals schon abzusehen war, daß ich mit meiner Exe keine Kompromisse bezüglich Umgang/Sorgerecht würde erzielen können (Zitat: "Verschwinde aus unserem Leben, du bist nur sein Erzeuger, mehr nicht!" Inzwischen standen wir 6 x vor Gericht und der nächste Gerichtstermin (Umgangsregelung ab Einschulung) ist in Sicht.
Der Kleine hat eine genauso starke Bindung zu mir wie zur Mutter (lt. gerichtlich beauftragtem Gutachten) und es blieb beim gemeinsamen Sorgerecht mit regelmäßigem Umgang (vom Gericht beschlossen, wenn auch zu wenig).

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- xx.1988 Heirat mit meiner damaligen Frau
- xx.1993 Geburt von Jan ( Ich war sehr erfreut über die Geburt)
- xx.1995 Geburt von Kathrin (Bei mir regten sich erste Zweifel über
meine
Vaterschaft. Ich wollte und konnte mir aber nicht vorstellen, nicht der Vater zu sein. Aus Angst, besonders Jan zu verlieren, habe ich keine Zweifel geäußert. )
- Unsere Ehe bestand nur noch auf dem Papier, körperliche Kontakte fanden nicht statt. Meine eigenen Zweifel bezüglich der Vaterschaft wurden durch immer häufiger geäußerte Zweifel seitens meiner Familie bestärkt.
- Im Januar 2000 trennte ich mich von meiner Frau - xx.2002 entschloss ich mich, einen anonymen Vaterschaftstest durchführen zu
lassen, nachdem ich in den Medien gesehen hatte, wie problemlos es ist.
Ich beauftragte ein Labor in Gießen. Nach sechs Wochen brach die Welt für mich zusammen. Von beiden Kindern bin ich nicht der
Vater!

Daraufhin habe ich einen zweiten Test machen lassen, leider mit dem gleichen Ergebnis.
Nach längerem Überlegen reichte ich im gleichen Jahr die Vaterschaftsklage ein. Der Richter fragte mich, ob ich die Klage aufrecht erhalten will, ansonsten verfallen für mich sämtliche Rechte an den Kindern.
Das war für mich eine sehr schwere Entscheidung, ich hatte das Gefühl, ich verrate die Kinder.
Der Richter ordnete einen weiteren Test an, der mit mit dem gleichen Ergebnis abschloss.
- 2003 wurde das Urteil gesprochen, dass ich nicht der Vater beider Kinder bin.
Mir wurde der Lebensinhalt aus dem Leib gerissen!
Zwischendurch habe habe ich eine neue Lebenspartnerin gefunden, die mir bei der Bewältigung der letzten Jahre viel Halt gegeben hat.
- xx.2004 wurde die Scheidung ausgesprochen.
- 12.2004 heiratete ich meine neue Lebensgefährtin

Für mich werden Jan und Kathrin immer meine Kinder sein.
Ich war dabei, als sie zur Welt kamen und ich habe in ihren ersten Lebensjahren sehr viel Zeit mit ihnen verbracht. Auch heute bin ich im
Rahmen meiner Möglichkeiten immer für sie da, ich sehe sie regelmäßig und fühle mich immer noch als ihr Vater!

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ich würde Ihnen gerne meine Gechichte mit dem Vaterschaftstest senden, wenn ich anonym bleiben kann, da ich meine Ehe und meine Familie nicht ins Gerede bringen möchte und mein Problem trotz Kuckuckskind gelöst habe.
Hier nur einige Stichpunkte: Geburt "unserer" Tochter xx.xx.198x.von Anfang an Zweifel an meiner Vaterschaft, 2002 anonymer Test mit Wissen meiner Tochter, erschütterndes Ergebnis "ich kann nicht Vater sein" ,viele Gespräche mit Freun und Bekannten, Familienberatung mit meiner Frau, keine Trennung, ein halbes Jahr später Bekanntgabe des leiblichen Vaters, Gespräch zwischen ihm und mir, sietdem Kontakt des leiblichen Vaters mit meiner Tochter für die sich äußerlich nichts geändert hat.
Meine Tochter wöhnt bei mir, besucht ihren leiblichen Vater, als dieser ein Kind bekommt mit seiner Lebensgefährtin besucht "meine "Tochter ihre Halbschwester . zu Weihnachten kam ihr leiblicher Vater vorbei und brachte Geschenke für seine leiblichen Tochter ,die er zwar schon von früheren Besuchen kannte, aber erst seit etwa einem Jahr weiß, dass er der Vater ist.

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Ein ratsuchender junger Mann wandte sich an mich. Seine frühere Freundin bekam ein Kind und behaupte, er sei der Vater. Diese junge Frau habe aber schon ein Kind, bei dem unklar sei, wer der Vater ist. Er fürchte nun, zu Unrecht zu Unterhaltszahlungen herangezogen zu werden. Besonders belastete ihn, daß die junge Frau schon jetzt jeden Kontakt zu dem Kind unterbinde.
Auf meine Vermittlung hin wurde ein Vaterschaftstest durchgeführt mit dem Ergebnis, daß der junge Mann zweifellos der biologische Vater seiner Tochter ist.
Heute lebt dieser junge Mann mit der Mutter seiner Tochter zusammen und und nimmt nicht nur für seine Tochter, sondern auch für deren Schwester die Vaterrolle ein.

Ohne den Vaterschaftstest würde der junge Mann vermutlich zu Unterhaltszahlungen für ein Kind herangezogen, von dem er annimmt, daß es nicht sein Kind sei und zu dem ihm jeder Kontakt verwehrt würde.

Ich halte es für unwürdig, daß eine Bundesministerin überhaupt über ein Verbot von Vaterschaftstests nachdenkt.

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Am 7-8-2001 brachte meine Ehefrau ihren dritten Jungen per Sturzgeburt zur Welt. Die Frau ist schwarz. Ich bin weiß. Das Kind war schwarz - nicht milchkaffeebraun wie der zweite Junge, dessen Vater ich bin. Nun aber ist dieses dritte Kind im siebten Schwangerschaftsmonat zur Welt gekommen. Ich dachte mir: vielleicht tritt die "richtige" Farbe erst nach einiger Zeit in Erscheinung. Und die Nase. Die ähnelte mir kein bißchen, übrigens auch nicht der meiner Frau. Das Kind mußte als Frühgeburt in eine Klinik, wurde nach mehren Wochen gesund entlassen, starb aber kurz darauf aus ungeklärter Ursache.

Merkwürdig ist, daß wir beide über den Tod des Kindes schnell hinwegkamen. Er belastete uns seelisch nicht lange.

Ein Jahr später ertappte ich meine Frau beim Ehebruch mehrfach in flagranti, ebenso beim Diebstahl von Geld und Dokumenten. Da ich bald kein Versteck mehr fand für mein Portemonnaie, zog ich es vor, mir eine neue Wohnung zu suchen.

Erst ein dreiviertel Jahr nach der Trennung, nach Beginn des Sorgerechtprozesses, kam ich auf den Gedanken: Und wenn das verstorbene Kind nicht von mir ist ? Ich erinnerte mich, daß man mich kurz vor unserer Ausreise aus Afrika, wo wir bereits fünf Jahre miteinander gelebt hatten, gewarnt hatte: Deine Frau geht fremd ! - Unmöglich, hatte ich geantwortet. Ich unterlag der Illusion, daß das Schicksal jemandem, der durch einen unangefochtenen Lebenswandel allgemeine Achtung genoß, nicht die Prüfung auferlegen könne, von der Ehefrau betrogen zu werden - der Frau, welcher er über Jahre hinweg einen privilegierten Lebensstandard und eine Berufsausbildung finanziert hatte.

Ich beschloß jetzt, meine Vaterschaft testen zu lassen. Dazu wandte ich mich an das Rechtsmedizinische Institut. Ich hatte Glück: Asservate des verstorbenen Kindes waren aufbewahrt worden. Diese aber mußten durch die Staatsanwaltschaft freigegeben werden. Die zuständige Staatsanwältin war auch bereit.

Es traten aber zunächst merkwürdige Probleme auf. Die Freigabebestätigung wurde per Brief und zugleich per Fax an das Rechtsmedizinische Institut gesandt, kamen aber nie dort an. Zwei weitere angeblich abgesandte Faxe kamen ebenfalls - angeblich - nicht an. Nachdem zahlreiche Telefonate mit beiden Stellen kein Ergebnis brachten, machte ich mich auf den Weg, um die Staatsanwältin persönlich aufzusuchen, wurde zunächst abgewiesen, begegnete ihr aber auf dem Flur und bekam schließlich das Schreiben direkt in die Hand, um es dem Rechtsmedizinischen Institut zu überbringen. Üblich ist das nicht !

Der Test bestätigte meine späte Ahnung: Das Kind war nicht von mir. Eine einfache Rechnung ergab, daß es kurz vor unserer Ausreise aus Afrika, wahrscheinlich während ich in der Landeshauptstadt die Flugticketts besorgte, gezeugt worden war.

Die Wirkung des Tests: Ich fühlte mich befreit. Bis dahin hatte ich mich ständig gefragt, was mein Anteil am Scheitern der Ehe gewesen sei. Auch meine bis dahin immer noch vorhandenen illusionären Liebesgefühle zu meiner Frau waren wie weggeblasen. Ich konnte mit dieser Beziehung jetzt wahrhaft Schluß machen.

Übrigens hat die Frau - wir sind jetzt geschieden - das Grab ihres Kindes nie besucht. Sie spricht auch nicht mit mir und grüßt mich demonstrativ nicht. Immerhin aber hat sie bzw.ihre Anwältin auf die Forderung nach Ehegattenunterhalt verzichtet.

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ich habe einen heimlichen vaterschaftstest von meiner 12 jährigen tochter letztes jahr durchführen lassen, mit dem ergebnis das ich nicht der vater bin.
der grund meiner heirat vor 12 jahren war, das meine frau schwanger war und sie mir mitteilte, wenn ich sie nicht heirate sie dann das kind abtreiben lasse.
ich fechte nun die ehe mit der begründung an, das sie mich arglistig getäuscht hat.
zu den ganzen vermögens und unterhalts auseinandersetzungen kommt jetzt auch noch dieser für mich schwer zu verarbeitende schicksaalsschläge hinzu.
ich finde es nicht feige einen heimlichen vaterschaftstest durchzuführen, sondern ein legales einfaches mittel um herauszufinden ob man der vater ist oder nicht!
es wäre ungerecht für die männer, wenn sie nicht erfahren dürften durch diese einfachen tests ob sie der vater sind oder nicht!
keine frau wird ihr einverständnis geben wenn sie den vater betrogen hat! die frau wird nicht freiwillig zu ihrem unrecht stehen!! genau wie meine frau nicht ihr einverständnis zu einem gemeinsamen vaterschaftstest gegeben hatte!!

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