1000x NEIN |
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"1000xNEIN.de - Gründe gegen eine gewollte
Vaterschaft" ist gestartet
Unter www.1000xNEIN.de kann auf die Unterschriftenliste zugegriffen werden. Jeder, den die Behandlung von Vätern in Deutschland tatsächlich davon abgehalten hat, Kinder - oder MEHR Kinder - zu bekommen, kann hier unterschreiben. Genau wie das "www.pro-Test.net - Das Netzwerk pro Vaterschaftstests" lebt aber auch 1000xNEIN von der Mitarbeit vieler. Jeder, der einen Beitrag leisten kann, in welcher Form auch immer, ist zur Mitarbeit eingeladen. Ich möchte noch eine Seite einrichten, in der die Aktivitäten gesammelt werden. Es kann alles sein: Von einer Grafik, bis zu Animationen, Leserbriefen, Gedichten, Witzen... Beispiele kann man auf der pro-Test.net-Seite sehen. Die wichtigste Form der Mitarbeit ist natürlich
auch Werbung. Falls ihr für 1000xNEIN in Signaturen werben
wollt, benützt bitte folgende Schreibweise: "1000xNEIN.de
- Gründe gegen eine gewollte Vaterschaft" --------------------------------------------------------------------------- Gründe gegen eine gewollte Vaterschaft Die Probleme mit denen sich Männer konfrontiert
sehen, die über die Gründung einer Familie nachdenken,
sind vielfältig. Leider werden diese aber von Politik und Gesellschaft
weitgehend ausgeklammert. Wenn über den Geburtenrückgang
nachgedacht wird und über Maßnahmen dagegen, dann wird
oft nur die mütterliche Seite bedacht und Verbesserungen und
Anreize ausschließlich für Mütter gesucht. Oft geschieht
dies auch noch zu Lasten des Vaters. Anstatt Väter zu stärken werden erziehenden Vätern kontraproduktive Hindernisse in den Weg gelegt. Die Folge ist, dass die Kinderrate bei Männern noch wesentlich unter der der Frauen liegt.Wir stoßen in unserer Arbeit immer wieder auf Männer, die eindeutig dokumentieren: "Nie wieder so etwas". Sogar Aussagen von Scheidungskindern - Jungen - gingen deutlich in diese Richtung. Keine Statistik gibt diese Stimmen wieder, aber sie sind so deutlich zu hören, dass wir sie nicht länger vernachlässigen möchten. Statistiken sind nüchtern und trocken. Die Aktion 1000xNEIN möchte die Gesichter hinter der Statistik zeigen. Gefragt ist nicht ein anonymer Protest gegen belastende Zustände, sondern ein "NEIN, ich mußte mich gegen (mehr) Kinder entscheiden, weil...." Jeder, der diese Unterschriftenliste unterschreibt, erklärt ausdrücklich, dass er gerne (mehr) Kinder gehabt hätte, sich aber tatsächlich dagegen entscheiden musste, weil mindestens einer der folgenden Gründe bei ihm vorlag (im Kommentarfeld kann noch eine Ergänzung formuliert werden). Wir möchten KEINE Unterschrift von Personen, die allgemein gegen Mißstände protestieren möchten, selbst aber nicht betroffen sind! Auch keine Protestunterschriften gegen ALLGEMEINE Mißstände (wenig Kindergartenplätze, schlechte Schulen, zu wenig Kindergeld...). Eigene Anmerkungen und Kommentare können Sie im Kommentarfeld abgeben. Spam, Beleidigungen etc. wird kommentarlos gelöscht. Weitere Infos unter http://www.1000xNEIN.de Falls jemand seine "Heimatzeitung" informieren will, hier eine Pressemitteilung, die Arne Hoffmann für mich geschrieben hat: -------------------------------------------------- Rosenheim, den 19.7.06 1000 x nein - In einer Unterschriftaktion nennen Männer die Gründe, die ihnen eine gewollte Vaterschaft verwehren Wenn es um den Geburtenrückgang in Deutschland geht, wurde lange Zeit nur darüber nachgedacht, welche Gründe viele Frauen davon abhalten, Mutter zu werden. Währenddessen hat sich zwischen 1992 und 2005 die Zahl der Männer, die keine Kinder haben wollen, mehr als verdoppelt. In einer an das Familienministerium gerichteten Unterschriftenaktion erfragt der Rosenheimer Sozialpädagoge Wolfgang Wenger jetzt ihre Gründe. Schon bei den Erklärungen,die die ersten 100 Unterschriften begleiteten, schälte sich schnell heraus, dass viele Männer gerne Väter werden würden, ihnen von der Politik und Gesellschaft jedoch große Hindernisse in den Weg gelegt werden. Dazu gehören die Angst, im Fall einer Trennung das eigene Kind nicht mehr sehen zu dürfen, sowie enorme finanzielle Lasten aus einer vorangegangenen Scheidung, die die Gründung einer neuen Familie unmöglich machen. Manche Männer fürchten, dass sie wegen ihrer Verpflichtung als Familienernährer selbst in einer bestehenden Partnerschaft ihr Kind kaum zu sehen bekommen. Andere möchten nicht heiraten, aber als weitgehend rechtloser unehelicher Vater auch nicht der Gnade der Mutter ausgeliefert sein. Insgesamt zeigt sich, dass ein genereller Wandel in der Geschlechterpolitik nötig wäre, um Deutschland wieder kinderfreundlich zu machen. Unter www.1000xNEIN.de kann sich jeder Betroffene
an dieser Unterschriftaktion beteiligen. Ziel der Aktion ist es,
1000 Unterschriften zu sammeln und diese an das Familienministerium
in Berlin zu schicken, damit künftig mehr Rücksicht auf
männliche Belange beim Kinderwunsch genommen wird.
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| Hintergrundgrafik von Andreas Reich | ![]() |
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